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Arbeitsprogramm 2018-2022

Der Sachverständigenrat für Verbraucherfragen versteht sich als wirksamer und sichtbarer Impulsgeber für eine wissenschaftlich fundierte Verbraucherpolitik. Die Sachverständigen sehen ihre Aufgabe insbesondere darin, die Situation der Verbraucherinnen und Verbraucher zu erfassen, Entwicklungstendenzen, Zukunftsthemen und Fehlentwicklungen darzustellen sowie Handlungsempfehlungen zu erarbeiten.

Das Kernstück der Ratsarbeit wird die Erarbeitung eines umfassenden Gutachtens zur Lage der Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland sein. Dieses Hauptgutachten soll zum einen unterschiedliche aktuelle verbraucherpolitische Themen behandeln sowie zum anderen vertieft die Lage der Verbraucherinnen und Verbraucher in verschiedenen Bedarfsfeldern darstellen und analysieren. Der Sachverständigenrat will damit die wissenschaftlichen und methodischen Grundlagen schaffen, um schrittweise das weit verzweigte und politisch umfassende Gebiet der Verbraucherpolitik zu strukturieren und solide Handlungsempfehlungen an die Politik abzugeben.

Darüber hinaus erarbeitet der Sachverständigenrat in regelmäßiger Folge Stellungnahmen zu Einzelthemen, beginnend mit „Personalisierten Vertragsbeziehungen“ (Veröffentlichung Anfang 2020). Daran wird sich Mitte 2020 eine Stellungnahme zur „Plattformregulierung“ anschließen. In der zweiten Hälfte der Berufungsperiode sollen Stellungnahmen zu den Themen „Soziale Ungleichheit und Verbraucher“ (Herbst 2021) sowie „Verbraucherinformatik“ (Frühjahr 2022) fertiggestellt werden.

Spezifische aktuelle Fragestellungen wird der SVRV in seinen „Policy Briefs“ aufgreifen. In naher Zukunft wird dies u.a. das Thema Elementarschadenversicherung sein.

Das Arbeitsprogramm beruht auf der fachlichen Expertise der Sachverständigen sowie dem Austausch mit weiteren Experten zu einzelnen Themenbereichen. Zudem wird das Arbeitsprogramm durch die Vergabe einzelner Leistungen, beispielsweise zur Erhebung und Analyse empirischer Daten, ergänzt und umgesetzt.