Navigation

Prof. Dr. Louisa Specht-Riemenschneider

Prof. Dr. Louisa Specht-Riemenschneider

Stellvertretende Vorsitzende

Professorin an der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

 

Berufliche Stationen

  • 2004 – 2009 Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Bremen
  • 2011 Promotion mit der Schrift „Konsequenzen der Ökonomisierung informationeller Selbstbestimmung – Die zivilrechtliche Erfassung des Datenhandels“ an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (ausgezeichnet mit dem Wissenschaftspreis der Deutschen Stiftung für Recht und Informatik)
  • 2011 – 2013 Referendariat in London, Stuttgart und Landau i.d. Pfalz
  • 2014 – 2018 Habilitation zum Thema  „Diktat der Technik – Regulierungskonzepte technischer Vertragsinhaltsgestaltung am Beispiel von Bürgerlichem Recht und Urheberrecht“ (Auszeichnung mit dem Dieter-Meurer Preis des Deutschen EDV-Gerichtstages sowie mit dem Friedwart Bruckhaus Förderpreis der Hanns Martin Schleyer-Stiftung)
  • 2015 – 2016  Juniorprofessorin für Bürgerliches Recht, Gewerblichen Rechtsschutz und Urheberrecht an der Universität zu Köln
  • 2017 – 2018 Inhaberin des Lehrstuhl für Europäisches und Internationales Daten- und Informationsrecht an der Universität Passau
  • seit April 2018 Inhaberin des Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Informations- und Datenrecht an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Direktorin des Instituts für Handels- und Wirtschaftsrecht und  Leiterin der Forschungsstelle für Rechtsfragen neuer Technologien sowie Datenrecht

 

Weitere Tätigkeiten / Mitgliedschaften

  • Deutsche Gesellschaft für Recht und Informatik e.V. (DGRI)
  • Deutsche Vereinigung für Gewerblichen Rechtsschutz und Urheberrecht e.V. (GRUR)
  • Fachausschuss für Urheber- und Verlagsrecht der Deutschen Vereinigung für Gewerblichen Rechtsschutz und Urheberrecht e.V.
  • Fachausschuss Rechte an Daten der Deutschen Vereinigung für Gewerblichen Rechtsschutz und Urheberrecht e.V.
  • Deutscher EDV-Gerichtstag e.V.
  • Deutscher Hochschulverband
  • Wissenschaftlicher Beirat AOK Nordost

 

Arbeitsschwerpunkte

Ihre Forschungsschwerpunkte liegen v.a. im Bürgerlichen Recht, im Daten- und Datenschutzrecht, im Urheber- und Kunsturheberrecht sowie im Internet- und Medienrecht.

 

Ausgewählte Veröffentlichungen

  • Diktat der Technik – Rematerialisierung der Privatautonomie im informationstechnologischen Umfeld (Habilitationsschrift) erscheint voraussichtlich 2018 (ca. 480 Druckseiten)
  • Konsequenzen der Ökonomisierung informationeller Selbstbestimmung: Die zivilrechtliche Erfassung des Datenhandels (Dissertationsschrift), Köln 2012 (255 Druckseiten)
  • Handbuch deutsches und europäisches Datenschutzrecht, München 2018 (gemeinsam mit R. Mantz)
  • Datenverwertungsverträge zwischen Datenschutz und Vertragsfreiheit – Eckpfeiler eines neuen Datenschuldrechts, in: DGRI Jahrbuch 2017, Köln 2018
  • Datenrechte – Regulierungsbedarf aus Verbraucherperspektive, Daten Debatten, Berlin 2018
  • Informationsvermittlung durch standardisierte Bildsymbole – Ein Weg aus dem Privacy Paradox?, in: Specht/Werry/Werry, Handbuch Datenrecht in der Digitalisierung, erscheint voraussichtlich 2019
  • Zum Verhältnis von (Urheber-)Recht und Technik, GRUR 3/2019, S. 253 – 259.
  • Daten als Gegenleistung – Verlangt die Digitalisierung nach einem neuen Vertragstypus? JZ 2017, S. 763 – 770
  • Ausgestaltung der Verantwortlichkeit von Plattformbetreibern zwischen Vollharmonisierung und nationalem Recht, ZUM 2017, S. 114 – 122
  • Die Haftung bei Teilnahme an Internettauschbörsen, GRUR 2017, S. 42 – 46
  • Ausschließlichkeitsrechte an Daten – Notwendigkeit, Schutzbereich, Alternativen, CR 2016, S. 288 – 296