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Verbraucherrelevante Problemstellungen zu Besitz- und Eigentumsverhältnissen beim Internet der Dinge

Autoren: Institut für Innovation und Technik, Christiane Wendehorst, 2016

Mit dem Schlagwort „Internet der Dinge“ wird das Phänomen umschrieben, dass in naher Zukunft ein Großteil der materiellen Güter um uns herum digital vernetzt oder zumindest vernetzbar sein wird. Konsumgüter werden daher in der Zukunft meist hybride Produkte sein, d.h. Waren, die nur im Zusammenwirken mit digitalen Inhalten funktionieren. Dabei können die digitalen Inhalte in die Waren integriert sein (z.B. eingebettete Software), auf anderen Geräten des Verbrauchers installiert werden (z.B. Steuerungsapp auf dem Smartphone) oder auf externe Speicherorte ausgelagert sein (z.B. funktionsnotwendige Cloud-Dienste). Da der Sachbegriff des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) nur körperliche Gegenstände umfasst und auch das deutsche Konzept von Besitz und (Sach-)Eigentum nur auf körperliche Gegenstände bezogen ist, stellt sich die Frage, welche Auswirklungen diese Entwicklung auf Besitz und Eigentum an Konsumgütern haben wird.

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