Die vorliegende Studie stützt sich auf einen interdisziplinären Workshop, in dem 25 Expertinnen und Experten aus Versicherungswirtschaft, Rückversicherung, Wasserwirtschaft, Bauwesen, Planung, Verbraucherschutz und Wissenschaft zusammengearbeitet haben, um praxisnahe Vorschläge für eine Reform der Versicherung von Wohngebäuden gegen Naturgefahren (Elementarrisiken) zu erarbeiten. Reformbedarf besteht insbesondere angesichts der geringen Versicherungsdurchdringung bei der Elementarschadenversicherung von Wohngebäuden sowie dem hieraus in der Vergangenheit wiederholt entstandenen politischen Druck zur Zahlung steuerfinanzierter staatlicher Katastrophenhilfen an unversicherte Wohngebäudeeigentümer. Bedingt durch die Folgen des Klimawandels hat sich der Handlungsdruck weiter erhöht. Die im Bericht zusammengeführten Ergebnisse basieren damit auf einer integrierten Betrachtung technischer, ökonomischer und planerischer Faktoren, die in dieser Form selten gemeinsam analysiert werden.